Winterschnitt

Winterschnitt an Gehölzen

Was ist ein Winterschnitt?

Unter den Begriff “Winterschnitt” fallen erzieherische Schnittmassnahmen, Auslichtungsschnitte, verjüngende oder einkürzende Schnitte vor oder im Winter.
Sträucher, Bäume und einige Kletterpflanzen, können in den frostigen Wintermonaten problemlos geschnitten werden. Im laublosen Zustand ist die Wuchsform eines Gehölzes besser ersichtlich und kann daher systematisch und fachlich korrekt geschnitten werden.

Das Schneiden von Bäumen während der Winterzeit ermöglicht eine vereinfachte und übersichtliche Herangehensweise, ausserdem wird das Bodenschonende Arbeiten gewährleistet, da im Winter die obersten Zentimeter des Bodens meist gefroren sind. Da in den Monaten des Winterschnittes, bei laubwerfenden Gehölzen keine Blattmasse vorhanden ist, erspart man sich zudem zusätzliche Aufwendungen des Abtransports und der Deponiegebühren für Schnittgut.

Selbst bei Minusgraden sind wir mit den richtigen Methoden und der geeigneten Ausrüstung für den Winterschnitt in ihrem Garten gewappnet und können jederzeit kontaktiert werden

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Ablauf Winterschnitt

Fragen zum Winterschnitt

Der Winterschnitt ist ein sehr wichtiges Element in der Baumpflege. Ein guter Winterschnitt sichert die Vitalität und ein langfristig gesundes Wachstum eines Baumes. Doch was macht einen guten Winterschnitt aus? Wann soll man die Gehölze schneiden? Welche Fehler sollten vermieden werden? Wir versuchen die wichtigsten Fragen zu beantworten und beraten Sie jederzeit gerne telefonisch oder vor Ort.
Gartenpfleger beim Winterschnitt an einem Gehölz.

Warum benötigen Bäume einen Winterschnitt?

Der Winterschnitt ist ein so genannter Erhaltungsschnitt. Er erhält die Blühfreudigkeit der Bäume und dient der Gesunderhaltung über die kommenden vier Jahreszeiten. Das Ziel eines Winterschnittes ist es vor allem totes Holz zu entfernen, die Krone licht- und luftdurchlässig zu halten und kräftiges, stabiles Wachstum zu fördern.
Baumsäge beim Einsatz für einen Winterschnitt an einem Gehölz.

Wie wird ein guter Winterschnitt ausgeführt?

Die korrekte Ausführung eines Winterschnittes bedarf einiges an Know-How: zu schnell ist es passiert, dass der gut gemeinte Winterschnitt mehr Schaden als Nutzen mit sich bringt und den Baum nachhaltig schwächt und schädigt. Sehr wichtig für einen guten Winterschnitt ist die fachkundige Beurteilung des Gehölzes. Es muss erkannt werden, welche Äste tot oder verletzt sind, ob Krankheiten bestehen und wie man den Baum in seiner natürlichen Wuchsform unterstützen und kräftigen kann. Genauso wichtig sind der richtige Schnittzeitpunkt sowie das geeignete Werkzeug. Das geeignete Werkzeug ist nicht nur für die ausführende Person von grosser Bedeutung, da durch gutes Werkzeug viele Unfälle vermieden werden können, sondern auch für die Pflanzen von grösster Bedeutung. Scheren und Sägen, welche stumpf und schlecht unterhalten sind, verursachen eher Quetschungen und Risse als glatte und saubere Schnitte. Dadurch heilen die Verletzungen an den Gehölzen erheblich schlechter.
Baumpfleger bei der Ausführung eines Winterschnittes. Der Arbeiter ist durch Kletterausrüstung gesichert.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Winterschnitt?

Der optimale Zeitpunkt für ein Winterschnitt hängt vom jeweiligen Gehölz ab. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass die meisten Gehölze und Sträucher bei nicht zu tiefen Temperaturen von Januar bis März geschnitten werden sollten. Für diesen Zeitpunkt sprechen vor allem, dass man dank dem fehlenden Laub das Astgerüst sehr gut erkennt, die in den Gehölzen nistenden Tiere zu diesem Zeitpunkt noch kaum stört und die tiefen Temperaturen laubwerfende Bäume und Sträucher in eine gewisse Inaktivität versetzen. Diese Vegetationsruhe mindert das Risiko von Pilzbefall nach einem Schnitt erheblich.
Gartenschere im Einsatz während eines Winterschnittes.

Welche Fehler sollten beim Winterschnitt vermieden werden?

Die häufigsten Fehler, welche beim Winterschnitt gemacht werden, sind ein Schnitt zum falschen Zeitpunkt, bei zu tiefen oder hohen Temperaturen, die Arbeit mit schlechtem Werkzeug sowie ein zu radikaler oder zu vorsichtiger Rückschnitt. Wenn zum Beispiel zu spät zurückgeschnitten wird, kann es sein, dass bereits vorhandene Blütenzweige mit abgetrennt werden. Werden nur die Spitzen aller Äste geschnitten, kommt es zu einer Verkahlung an der Basis und Besenwuchs in der Krone, da im unteren Bereich kein Licht mehr hindurchdringen kann und sich an den geschnittenen Spitzen Unmengen von Neuaustrieben bilden.
Gartenarbeiter, welcher eine Hecke zurückschneidet für den Winterschnitt.

Winterschnitt durch professionelle Baumpfleger

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass ein guter Winterschnitt einiges an Wissen und Können voraussetzt und grundsätzlich in professionelle Hände gehört. Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit bezüglich Gesundheit und Optik der Gehölze setzen viel Erfahrung voraus und Selbstversuche sind in der Regel auf kurz oder lang unbefriedigend. Kontaktieren Sie uns gerne für eine Beratung rund um Schnittarbeiten an Sträuchern und Gehölzen.
Baumpflegespezialist beim Winterschnitt an einem Gehölz.
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