Schnitt an immergrünen Gehölzen

Schnitt an immergrünen Gehölzen

Wann und wie oft sollen immergrüne Pflanzen geschnitten werden? 

Wenn immergrüne Pflanzen zu hoch oder breit werden und aus der Form kommen, müssen sie zurückgeschnitten werden. Immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeeren, Glanzmispeln (Photinia), Eiben, Buchse oder Rhododendren haben die Eigenheit, dass sie das Wasser über das gesamte Jahr hinweg in ihren Blättern oder Schuppen einlagern. Dies führt dazu, dass bei einem Schnitt die Kälte direkt über die Schnittstelle in die Blattmasse eindringen kann und dann im schlechtesten Fall die mit Wasser gefüllten Zellen sprengt. Es muss daher beim Schnitt von immergrünen Gehölzen sehr auf den Schnittzeitpunkt geachtet werden. 

Eine immergrüne Hecke sollte maximal zweimal im Jahr geschnitten werden. Am besten eignen sich dafür der Frühling und der Spätsommer oder Herbst. Der erste Schnitt, der so genannte Rückschnitt, geschieht am besten vor dem Austrieb der Gehölze im Frühling. Der zweite Schnitt wird als Korrekturschnitt genutzt und dient dazu, die Form, Breite und Höhe der immergrünen Hecke oder des Gehölzes wiederherzustellen. 

Sehr wichtig ist, dass im Mai und im Oktober keine radikalen Rückschnitte der immergrünen Gehölze stattfinden dürfen, da in dieser Zeit viele Vogelarten brüten und nicht gestört werden dürfen. 

Unten angefügt finden Sie ein spannendes Video über Schnittmassnahmen an einem immergrünen Gehölz. 

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Cyrill Menzi

Mitglied der Geschäftsleitung und Bauführer im Bereich Gartenbau und Gartenunterhalt
044 940 77 44
cmenzi@egligartenbau.com

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